Begegnung: Radeln ohne Alter

Senioren in einer rikscha
Wir wollen - gemeinsam mit guten Partnern - ein neues Projekt in Leipzig an den Start bringen: Radeln ohne Alter. In ehrenamtlich gesteuerten E-Rikschas könnten ältere Leipziger bei Ausflügen wieder den Wind im Haar genießen. Ausflüge in der Rikscha wecken die Lebensgeister wieder - vorausgesetzt, wir finden Unterstützer!

Es ist ein Projekt mit Sinn und Karma: Leipzigerinnen und Leipziger, die aufgrund ihres Alters und/oder einer Behinderung in ihrer Mobilität begrenzt sind, steigen kostenfrei in eine Rikscha und genießen bei Ausflügen den "Wind im Haar". Indem sie die vier Wänden ihrer Pflegeeinrichtungen mal wieder verlassen, werden sie im Stadtleben wieder sichtbar. Sie finden generationenübergreifend neue Kontakte, sehen wieder wie die Stadt sich entwickelt.

Bundesweit ist Radeln ohne Alter schon in vielen Städten präsent. Leipzig - soll als fahrradfreundliche und klimabewusste Stadt ein neuer "Standort" für dieses Projekt werden. Mit  diesem Ziel haben sich einige Enthusiasten zusammengefunden. Darunter sind wir als Stiftung. Wir wollen, dass bald die erste Rikscha rollt. Dafür brauchen wir vielfältige Unterstützung wie z.B.

- eine leistungsfähige Organisationen, die sich als Träger engagieren will
- Ehrenamtliche Fahrer*innen
- Sponsoren, die bereit sind, die Kosten ür die Anschaffung und Betriebskosten der Rikschen zu decken

In anderen Städten aktive Rikscha-Pilot*innen berichten, wie bei den älteren Reisenden Lebensfreude und Erinnerungen geweckt werden. In der Rikscha wird viel gelacht und gesprochen. Die Fahrt führt zurück in den alten Stadtteil, durch den Park, ins Café.
 
Der Start von Radeln ohne Alter war 2012 in Kopenhagen. Der Bundesverband Radeln ohne Altern hat seinen Sitz in Bonn und unterstützt den Aufbau neuer Standorte im Bundesgebiet. Wir wollen, dass Leipzig ein solcher Standort wird. Dabei sind wir als Stiftung aktuell beteiligt, um das Konzept zu erstellen und den oder die bestmöglichen Träger zu finden. Wir kooperieren in dieser Frage ganz frisch mit der Stiftung "Ecken wecken", die versucht zu dieser Frage ein Lösungsteam zu mobilisieren.

Zum Kreis der Enthusiasten der Projektgruppe gehören derzeit: Kerstin Motzer als Seniorenbeauftragte der Stadt Leipzig, weitere Mitarbeiter*innen aus dem Bereich der offenen Seniorenarbeit und des Sozialamtes, eine Mitarbeiterin des Stadtsportbundes Leipzig, sowie zwei ehrenamtliche Bürger*innen.

Wir stellen das Projekt am Sonntag, 19.9. im Rahmen von "Ring frei" beim Bürgerpicknick auf dem Promenadenring vor und sammeln Interessenbekundungen von Mitmacher*innen. Bei diesem Event können Sie zwischen 10 und 17 Uhr bei unserem Bürgerpicknick (Nähe Thomaskirche) auch direkt eine Rikscha besteigen und mal "Wind im Haar" fühlen. 

 

 

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