Aktion Freude teilen

Geflüchtete beim Konzert im Gewandhaus
Mit der Aktion Freude teilen heißen wir Geflüchtete in unserer Stadt willkommen und laden sie zur Teilnahme an Kulturereignissen ein.

Aktion Freude teilen ist ein Spendenprojekt. Die Idee: Geflüchteten über die Kultur ein Ankommen in Leipzig zu erleichtern. Besonders eng arbeiten wir dabei derzeit mit zwei Initiativen zusammen:

  • Das Leipziger Lehrerorchester lädt gemeinsam mit uns Geflüchtete und bedürftige LeipzigerInnen in ihre Konzerte ein. Bis heute haben wir mehr als 350 Geflüchteten und bedürftigen Leipzigerinnen und Leipzigern einen Konzertbesuch ermöglicht. Ein wichtiges Zeichen ist dabei, dass auch die Flüchtlingspaten und bedürftige Leipziger ohne Migrationshintergrund eingeladen sind.
  • Eine von uns geförderte Initiative Leipziger Studentinnen und Studenten trifft sich regelmäßig mit Geflüchteten zu gemeinsamen Freizeitaktivitäten. Neben Nachhilfe und Deutschlernen öffnen sich für die Geflüchteten die Türen zu Kultur und Sport in Leipzig.

Ihre Spende kommt an

Logo von KulturLeben Leipzig und RegionDamit die Unterstützung durch die Aktion Freude teilen ankommt, arbeiten wir seit eng mit KulturLeben Leipzig & Region zusammen. Gerade für neu Angekommene bedarf es einer besonderen Orientierung, um die passende Kulturveranstaltungen auszuwählen. Das leistet KulturLeben mit Hilfe ehrenamtlicher Patinnen und Paten, die Geflüchtete dann auch zu Kulturveranstaltungen begleiten. Im Falle der studentisch organisierten Aktionen übernimmt diese Rolle ein ehrenamtliches Team von Studierenden, das dauerhafte Kontakte zu minderjährigen Geflüchteten aufbaut und kontinuierlich pflegt.

Hintergrund

In Leipzig leben rund 10.000 Asylsuchende. Wie viele Städte steht auch Leipzig weiter vor der Herausforderung, sich in kurzer Zeit auf Zuwanderer einzustellen. Darüber hinaus wird die Integration derer, die in Leipzig bleiben, die Stadtgesellschaft über viele Jahre begleiten. Auch die Stiftung Bürger für Leipzig bringt sich dabei ein. Unseren Beitrag leisten wir mit der Moderation des Netzwerks Flüchtlingsinitiativen und mit dem Projekt Die Wunderfinder: Schon jetzt stammt ein hoher Anteil der Patenkinder aus Familien mit Migrationshintergrund.

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